Leichter Entscheidungen treffen: 3 Wege, wie du dir klar wirst, was du willst!

Dir fällt es schwer, in einer Angelegenheit eine Entscheidungen zu treffen? Keine Sorge. Ich zeige dir 3 Schritte, wie du leichter Entscheidungen treffen kannst und sogar Spass daran haben kannst, denn: Jede Entscheidung bedeutet Raum für Handlung und Platz für Neues!

Sich zu entscheiden, bedeutet, mit etwas zu scheiden – also sich von etwas oder jemandem zu trennen. Erst, wenn du dich auf nur eine Option einlässt, kommst du ins Handeln!  Entscheidungen befreien dich von inneren Grübeleien, von Passivität und Stillstand. Entscheidung verursachen Aktivität. Aktivität verursacht Bewegung, und wer in Bewegung ist, kann nicht schlechter, nur besser werden!

Wenn es nur nicht so schwer wäre, Entscheidungen zu treffen… Ich habe dir drei Wege zusammengestellt, mit denen ich schnell und sicher Entscheidungen fälle.

Höre dir die drei Schritte und meine Entscheidungsprobleme in der Vergangenheit in meiner neuen Podcast-Folge an:

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1. Schritt: Befreie dich von Ängsten und Vorbehalten gegenüber der Entscheidung

Woher kommt die Angst vor Entscheidungen? Wir haben die Erfahrung gemacht, nicht immer richtig zu liegen, oder aber mit einer Entscheidung weitere Herausforderungen und Konsequenzen auszulösen, die wir noch nicht überblicken können. Zum Beispiel, weil wir nicht wissen, wie Familie, Freunde oder Kollegen auf unsere Entscheidung reagieren.

Uns ins Unbequeme und Ungewisse zu begeben – wer will das schon? Unsere Vorfahren wären vom Säbelzahntiger gefressen worden! Natürlich gehen wir auf Nummer Sicher und entscheiden uns so, wie wir bisher gut gefahren sind. Doch hey, wir haben keinen Säbelzahntiger mehr zu fürchten, nur unsere eigene Unzufriedenheit & Erfolglosigkeit!

Die Übung: Stehst du also vor einer Entscheidung, erinnere dich zurück: Wann hast du eine Entscheidung getroffen, nach der du dich richtig frei und unbeschwert gefühlt hast? Sicherlich fällt dir direkt etwas ein. Zum Beispiel die Kündigung eines Jobs oder die Trennung vom Freund oder der Freundin. Wie hat es sich angefühlt, dich davon zu befreien? Wie waren die Tage und Wochen danach? Was hat sich für dich verändert? Was hat sich Neues, Gutes oder Überraschendes ergeben? Halte das Gefühl des Erfolgs fest und gehe mit Selbstvertrauen in die neue Entscheidung rein – du kannst nur gewinnen!

2. Schritt: Der Vollzeitfrei-Entscheidungshelfer

Zeit für Klarheit! Häufig stehen wir vor der Entscheidung: Soll ich, oder soll ich nicht? Im Alltag nehmen wir uns meist wenig Zeit für Entscheidungen – oder schieben sie Tage, Woche oder Monaten vor uns her. Mal ehrlich: Je länger wir uns mit der Entscheidung gedanklich rumschlagen, desto mehr Argumente pro und contra werden wir finden. Darum ist es wichtig, sich die Konsequenzen schriftlich bewusst zu machen und konkret zu überlegen, welche Veränderung auf positiver Seite stehen – und ob das ausreichend ist für eine Entscheidung.

Dabei ist auch wichtig, nicht nur mit Logik und Verstand an die Entscheidung heranzugehen. Wenn du dich mit deinem Herz und deinem Bauch verbindest, in dich hinein spürst, wirst du wissen, dass die Entscheidung richtig ist.

Herz und Bauch sind weise Ratgeber, die diese Voreingenommenheit und die Ängste unseres Verstandes nicht kennen. Gehst du mit dem Herzen an eine Entscheidung, gewinnst du Mut.

Mit der Entscheidungsmatrix habe ich ein Tool entwickelt, dass dein Verstand, Herz und Bauch befragt und alles gemeinsam in eine Übersicht bringt. Das schafft den 360 Grad Blick und Klarheit über deine Optionen. Sehr hilfreich!

Deine Entscheidungshilfe als Worksheet:

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3. Weg: Die richtigen Leute fragen

Wir alle kennen diejenigen, die uns überreden wollen, Dinge doch nicht zu tun. Häufig sind es die Stimmen der Vernunft: Ach, halte doch noch ein bisschen durch, bis du kündigst. Oder: Meinst du wirklich, du solltest dich jetzt schon selbstständig machen? Häufig zweifeln Menschen, die uns am meisten Lieben, unsere Entscheidungen an, wenn wir uns mitteilen. Unabhängig von den folgenden Tipps solltest du darauf achten: Bleib bei dir. Frage dich nicht als Erstes, was andere von deiner Entscheidung halten und ob du es damit auch allen Recht machst. Du bist die Person, für die du Entscheidungen triffst, und in erster Linie musst du dich damit wohl fühlen.

Andere Menschen werden deine Entscheidungen immer bewerten, und zwar immer nur von ihrem eigenen Standpunkt aus. Von ihrer eigenen Welt aus, in der manchmal ganz andere Dinge für möglich oder UNMÖGLICH gehalten werden, als in deiner. Versetze dich in die Lage des Anderen: Die Person lebt nicht dein Leben, wahrscheinlich würde sie nie tun, wozu du dich nun entschieden kannst – vielleicht wäre ihr die Option nicht im Traum eingefallen! Du lebst nicht das Leben des anderen, und brauchst deshalb auch bei Entscheidungsfragen nicht auf andere, sondern allein auf dich hören!

Wenn du dir vor einer Entscheidung die Meinung einer anderen Person einholen möchtest, dann wähle weise: Wende dich an diejenigen, zu denen du aufschaust. Wende dich an die, die schon geschafft haben, was du schaffen möchtest. Die in ihrem Leben mutige Entscheidungen getroffen haben, die erfolgreich sind – irgendwas müssen sie ja richtig gemacht haben 🙂

Frage nicht die Sicherheitssucher um Rat, sondern die mutigen Visionäre, die schon die schwierigen Wege erfolgreich gegangen sind!

Ausweg, wenn Schritt 1-3 nicht funktionieren: Auszeit nehmen!

Wenn Filmfiguren vor schweren Entscheidungen stehen, hauen sie erstmal ab. In eine andere Stadt, ins Strandhaus oder zu den Eltern aufs Land. Das ist nicht nur, um die Spannung im Film hoch zu halten. Ein Ortswechsel ist tatsächlich sehr hilfreich, besonders vor weitreichenden Lebensentscheidungen, zum Beispiel im Beruf (kündigen oder nicht, selbstständig oder nicht) oder in der Partnerschaft (trennen oder noch mal versuchen). In der Ferne finden die Figuren meist eine Antwort auf ihre Frage: Was soll ich tun?

Durch einen Ortswechsel bekommst du einen anderen Blick auf dich selbst. Einen Perspektivwechsel. Du musst dich plötzlich mit Dingen beschäftigen, die außerhalb deines Alltags liegen, du siehst und sprichst mit anderen Menschen, du nimmst eine völlig neue Umgebung wahr. Das bringt dich aus gedanklichen Routinen. Du verlässt ausgetretene Pfade im Gehirn, schaffst neue Verknüpfungen, und kannst diesen Prozess nutzen, um Antworten auf deine Entscheidung zu finden! Antworten und Lösungen, auf die du zuvor nicht gekommen bist! Doch dafür braucht es nicht gleich eine Reise. Es reicht häufig schon, nur einmal mit anderen Menschen zu sprechen als sonst oder auf andere Veranstaltungen zu gehen, als sonst.


Ich wünsche dir viel Spass & Erfolg beim Entscheiden. Jede Entscheidung ist ein Erfolg!

Alles Liebe, bleib inspiriert und vollzeitfrei,
deine Isabell! 🙂

 

 

 

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