Was ist Kreativität und wie werde ich mit meiner Idee erfolgreich? | Worksheet für dich!

Was haben Einstein, J.K. Rowling und Elon Musk gemeinsam? Dieses abstrakte Ding namens „Kreativität“ – und noch dazu Mut und Tatkraft. Doch mit Kreativität ist nicht so einfach umzugehen wie mit Zahlen und Fakten. In diesem Artikel erfährst du, was Kreativität ist und was genau du brauchst, um mit den eigenen Ideen und Werken erfolgreich zu werden. 

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Kreativität ist ein großer Begriff, denn unsere Umgebung ist durch sie maßgeblich geprägt. Alles, was Menschen erschaffen haben, haben sie irgendwann zum ersten Mal erschaffen. Gutes wie Schlechtes. Doch so konkret die Ergebnisse menschlichen Erfindergeistes jeden Tag zu sehen sind, so angreifbar wirkt diese Kreativität auf uns immer noch. Kannst du in wenigen Worten beschreiben, was Kreativität für dich bedeutet?

Was ist Kreativität?

Kreativität ist

  • eine (teilweise) bewusst eingesetzte geistige Kraft,
  • die mit Flexibilität im Denken und Handeln
  • sowie Offenheit für Ergebnisse aller Art
  • etwas Neues erschafft.

Kreativität kannst du in verschiedenen Lebensbereichen leben:

  • als Eigenschaft deiner Persönlichkeit („Ich bin kreativ“),
  • als Problemlösekompetenz (Business – z.B. Produktentwicklung, Alltag – z.B. Streitschlichtung),
  • als Erfinder- und Entdeckergeist (Wissenschaft, Business, Leben),
  • als Selbstausdruck (Malen, Zeichnen, Schreiben, Musik machen)
  • als Lebenskunst, die ein interessantes, abwechslungsreiches und flexibles Leben ermöglicht.

Hieran siehst du, dass Kreativität in allen deinen Lebensbereichen ständig gebraucht wird – und du sie sicherlich auch unbewusst nutzt. 

Was machen die großen Persönlichkeiten wie Elon Musk so erfolgreich?

Kreativität ist die Voraussetzung, etwas zu erschaffen. Doch sie ist nicht die Ursache dafür! Wir können jahrelang kreativ denken, uns in Tagträumen verlieren oder Ideen auf Papier festhalten – aber nichts davon umsetzen. Darum ist der Mut und die Tatkraft, eigene Ideen wirklich umzusetzen, mindestens genauso wichtig wie die Idee selbst. Einstein, J.K. Rowling, Elon Musk und so viele andere Menschen, die unsere Zeit maßgeblich prägen, vereinen genau das.

Sie haben Mut, große Ideen zu denken und noch viel mehr Mut, diese Ideen auch Realität werden zu lassen. Sie haben eine Vision, und die wird wichtiger als ihre Person selbst. Sie verlieben sich in ihre Idee, Ängste und Ego sind zweitrangig. Das ist die Kunst des Tuns.

Dazu ist es so wichtig für alle Kreativen, sich selbst zu kennen, mit eigenen Ängsten umgehen zu können („Ich weiß, ich habe ich Angst, es nicht zu schaffen, aber ich mache es trotzdem“) und sich ganz konkrete Ziele zu setzen. Persönlichkeitsentwicklung zu betreiben, ist ein Grundpfeiler. Niemand dieser großen Denker und Macher antwortet auf die Frage: Wer bist du und was ist dein Warum? – Keine Ahnung, ich schreibe einfach nur gern oder ich mache einfach nur gern Musik. Das als Grund allein reicht nicht, wirklich ins Tun zu kommen.

Halten wir fest:

Kreativität ohne Umsetzungskraft ist wie Segeln ohne Wasser. Es fehlt die Fläche, sich fortzubewegen. Kreatives Denken macht auf Dauer unglücklich. 

Die Welt zu verändern und zu verbessern hängt damit eng zusammen. Wer eine Idee bekommen hat, die Menschen helfen und Probleme lösen kann – wie viele der Innovationen, die auf der Welt geboren werden, hat eine gewisse Verantwortung gegenüber sich selbst und anderen, diese Idee auch in die Welt zu tragen. Plattformen wie Startnext sind so ein Beispiel für die Möglichkeit, die wir heute haben, mit geringen Mitteln dafür einzusetzen, dass unsere Ideen wahr werden.

Wie denkt mein Gehirn, wenn ich kreativ werde?

Viele Studien bringen ganz unterschiedliche und widersprüchliche Ergebnisse. Verschiedene Hirnareale wurden schon zum Zentrum kreativen Denkens erklärt. Die Erkenntnisse aus den letzten Jahrzehnten Forschung: Es gibt nicht DEN ORT für Kreativität im Gehirn (Lesetipp: FAZ Artikel „Wie entsteht Originalität im Gehirn?„) Wenn du kreativ bist, denkst du ganzheitlich. Kreativität findet nicht nur in einem Hirnareal statt, sondern bedeutet ein Zusammenspiel aller Bereiche. Häufig bilden sich neue Verbindungen im Gehirn, weil du dinge denkst oder tust, die du so zuvor nicht nicht gedacht oder getan hast. Zum Beispiel: Du kombinierst einen Schirm und einen Spiegel zu einem innovativen Produkt, das jeder haben sollte! So ein Denken nennt man assoziatives Denken. Es stellt Verbindungen her, wo es vorher keine gab.

Am Besten setzt aber das logische Denken, was im Frontallappen hinter der Stirn liegt, erst ein, wenn du deine Ideen am Ende auf Umsetzbarkeit prüfst – oder dein fertiges Werk (Bild, Text, Song) begutachtest. Danach kann gerne kritisch korrigiert werden – denn das ist der Feinschliff, der dein Ergebnis richtig gut macht!

Was brauche ich, um kreativ zu sein?

  • ein Ziel, eine Vision
  • einen stillen inneren Kritiker
  • Bereitschaft, Routinen und Bestehendes in Frage zu stellen
  • Mut zur Veränderung
  • die „Ich-weiß-nichts“-Haltung – Lernbereitschaft!
  • eine Perspektive von außen, die beobachtet, und nicht direkt bewertet
  • Gelassenheit. Wer Druck und Stress macht, wird nicht kreativ arbeiten können.
  • keine Angst vor Fehlern und Scheitern – was kann schon passieren?!

Das sind schon eine ganze Menge Voraussetzungen – stimmt. Wie viele dieser Punkte könntest du erfüllen? Geh einmal bewusst in dich und frag dich, was davon du schon leisten kannst. Perfektion braucht niemand, aber den Willen, stetig zu wachsen, schon!

Das große Problem kreativer Menschen

Je mehr Ideen oder Optionen du hast, desto schwieriger fällt die Entscheidung – im schlechtesten und nicht seltensten Fall fällt die Entscheidung: gar nicht. Der kreative Prozess ist ziemlich weit entfernt von analytischem Denken, das kritisch auf Potential und Umsetzbarkeit prüft. Wenn das Denken dann einsetzt, wirkt die zuvor große Idee plötzlich unmöglich umzusetzen. Dann setzt auch unser innerer Kritiker ein: Du kannst das doch nicht wirklich tun, das schaffst du nicht, dafür bist du zu dumm, zu klein, zu groß, zu bunt, zu süß. Was auch immer sich unser innerer Kritiker überlegt, er hält von Entscheidungen ab. Aber dafür sind wir hier: Ich helfe dir mit Vollzeitfrei dabei, in deine Schaffenskraft zu kommen. Zum Beispiel mit dem Kreativitätstraining. Hier findest du meinen letzten Artikel über vielseitig Interessierte und Scanner, die sich einfach nicht festlegen können: 1000 Ideen im Kopf. Kreativität ist Lust und Last zugleich 🙂

Übung für den Umgang mit dem inneren Kritiker

Bevor du dich an die Arbeit machst, bitte deinen inneren Kritiker, für zwei Stunden nicht vorbeizukommen. Setze ihn auf einen Stuhl im Nebenzimmer, am besten kann er direkt in den Keller gehen 🙂 Danach fühle bitte in dich hinein. Welche Gefühle sind da, wenn der innere Kritiker weg ist? Was davon möchtest du mit in deine Arbeit nehmen? Werde dir bewusst, welche Gefühle dich tragen, welche dich stark machen. Und dann setze dir gerne Anker, die das Gefühl zu einem späteren Zeitpunkt wieder hervorrufen.

Hey, ich schenke dir das Vollzeitfrei-Worksheet „Gedanken-Detox – Mit positiven Gedanken an die Arbeit“ – von mir für dich entworfen! Ich freue mich, wenn du damit gestärkt in die Arbeit für dein Projekt gehen kannst. Soll ich es dir schicken? >>jetzt sichern<<

 

2 Kommentare

  1. Liebe Isabell,

    das ist ein sehr schöner und interessanter Artikel.
    Meine Erfahrung ist: einmal den inneren Kritiker überwunden und es ihm mal richitg gezeigt – dann steht die Welt den eigenen Ideen offen.
    Ich muss mich immer wieder ausbremsen, nicht jede Idee umzusetzen.

    Mir ist deine Seite schon seit einigen Tagen aufgefallen und ich finde es ganz toll, was Du hier machst.

    Lieben Gruß

    Andrea

    • Isabell

      Liebe Andrea, vielen Dank für dein Feedback! 🙂 Das stimmt, der innere Kritiker ist auch lernfähig! Wenn wir uns überwinden, und einfach machen, können wir beim nächsten Mal noch einfacher machen, und der Kritiker ist leiser 😀
      Ich muss mich auch immer wieder fokussieren, wenn mir wieder neue und neue und neue Ideen kommen. Trotzdem: Bremse dich nicht aus, lasse die Energie raus! In solchen Fällen schreibe ich alle Ideen auf, die mir kommen, hänge den Zettel an die Wand und schaue die nächsten Tage noch mal mit Abstand darauf. Wenn eine Idee davon mich immer noch packt, dann gehe ich ihr nach. Vielleicht lässt sie sich ja mit dem Projekt, was ich gerade tue, verbinden.

      Ich wünsche dir viel Spass mit deinem kreativen Schaffen und freue mich, wenn du wieder vorbeischaust und wir uns weiter austauschen können 🙂

      Liebe Grüße, Isabell

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