What lights you up? | Finde deine Inspiration | Kreative Methode #1

Was berührt dich so tief, dass es dir immer gute Laune bringt? Was bringt dich zum Strahlen? Wenn du das für dich nutzt, kannst du dich motivieren und leistungsfähiger werden, weil du deinen Körper und Geist nicht zu etwas zwingen musst. Die Lösung: Bringe deine Seele mit.

Der Podcast zum Artikel: What lights you up? Folge #1 – auf iTunes hören

Jeder kennt die Situation: Eine Hausarbeit oder ein Projekt muss bearbeitet werden. Was hilft, um am Ball zu bleiben? Eine positive Haltung zur Aufgabe einzunehmen, mit Glaubenssätzen wie: Du schaffst das! Das wird super! Du kannst alles erreichen, wenn du willst! Dass die Wiederholung von Glaubenssätzen Wunder wirkt, ist mittlerweile nichts Neues mehr. Wir nehmen Einfluss auf unser Unterbewusstsein und fördern intrinsische, also aus dem Innen heraus gerichtete Motivation. Aber: Bei Matheaufgaben oder Steuererklärung mag das zwar helfen, doch Glaubenssätze schieben selten direkt einen kreativen Prozess an – die Idee und den Flow finden wir damit nicht. Inspiration kommt nicht, wenn wir laut nach ihr rufen. Und das führt wieder zu Frustration.

Viel tiefer geht ihr mit der einfachen Frage: Was bringt mich zum Leuchten? Also: Was berührt dich wirklich, was löst durch seine Präsenz eine körperliche Reaktion wie tiefe Freude und Liebe aus? Umgeben wir uns mit diesem Gegenstand, der Person oder dem Zustand, schwingt etwas in uns, wir begeben uns in Positivität, in Fülle.

Alles, was du dafür tun musst, ist dir ein paar Minuten Zeit, Stift und Papier zur Hand zu nehmen und diese eine Frage zu beantworten:

Was bringt dich zum Leuchten? Oder anders: Was macht etwas mit dir, dass du sofort strahlst, und glücklich bist?

Schreibe alles auf, was dir einfällt. Gegenstände, Lebewesen oder Zustände – zehn Stück. Wähle die Punkte aus, die dich am stärksten berühren, und die einfach umsetzbar sind, und dann: Umgib dich damit! 

Was mich zum Leuchten bringt

Ich hatte mir schon einmal so eine Liste gemacht. Das Video vom spirituellen Coach Rebecca Campbell (Buch „Rise, Sister, Rise“) hat mich daran erinnert. Sie nennt es „little baby things“, die man im Alltag ändert und ins Leben holt, und automatisch strahlt.

Ich habe mich hingesetzt und eine neue Liste gemacht. Bei mir hat es ganz nach oben geschafft: Design & schönes Umfeld. Das trägt Inspiration zu mir, ohne dass ich mich darum bemühen muss. Das bringt mich so in Schwingung, dass ich meine Arbeit gut machen kann und sogar neue Ideen bekomme. Das hat mich sehr überrascht, weil ich mich zwar schon immer zu Ästhetik hingezogen gefühlt habe, das aber als Effekt auf mein Innerstes als überflüssig und eher umemotional eingeschätzt habe. Was bringt mir ein schicker Arbeitsplatz, ein modernes Bild an der Wand?

Nun habe ich verstanden: Es berührt mich so sehr, weil Kunst Ausdruck von Kreativität und Schaffenskraft ist – es ist einmal nur im Kopf entstanden und zu Papier gebracht worden. Mittlerweile habe ich meine Bilderwand im Wohnzimmer um tolle Zeichnungen und Fotos erweitert, und zeichne auch selbst wieder. Das lässt mich völlig zur Ruhe kommen, denn ich zeichne ohne Ziel, was immer noch eine Herausforderung ist. Es trainiert die Fähigkeit, nicht alles perfekt machen zu müssen, sondern nach seiner Inspiration und Intuition zu handeln.

Als Kinder kennen wir keine Perfektion. Sie wird uns in der Schule beigebracht. Wir arbeiten unter einem Anspruch, der uns jeden Raum fürs Querdenken raubt. Für Kreativität. Für Spinnereien, aus denen schließlich große Ideen geboren werden.

Kreativität bringt uns viel weiter nach vorne als ein Schema F es jemals könnte. Das Schema F fesselt uns an einen Weg, und der reproduziert sich immer wieder. Und wieder. Und wieder. Und reproduziert die immer gleichen Ergebnisse. Sich aber mit seinen Leidenschaften zu umgeben und zu widmen, holt aus der Routine. Sie entfachen Schöpfungskraft in uns.

Ein zweiter wichtiger Punkt für mich ist die Musik. Manchmal gehe ich durch die Straßen und stelle mir vor, wie Musik läuft. Und dass ich in einer Welt leben möchte, in der zu jedem Moment im Leben Musik spielt. Das wäre herrlich. Musik bringt mich beim Arbeiten absolut in den Flow. Beim Schreiben höre ich gerne den Soundtrack zum Film Das erstaunliche Leben des Walter Mitty, neuerdings auch den Soundtrack zum Kinofilm La La Land. Besonders beschwingt mich da der Song „Another Day of Sun“ vom La La Land Cast.

Inspiriert von Rebecca Campbell

Ganz oben auf Rebeccas Liste steht etwas, von dem sie es selbst nie erwartet hätte – bis dahin hatte sie diese Leidenschaft kaum ernst genommen. Schließlich hat sie sich damit umgeben, und hatte plötzlich die Kraft und die Inspiration, das Buch zu schreiben, das ich gerade lesen. Was sie zum Leuchten bringt? Seht euch das Video an, sie ist wirklich toll 🙂

+ Rebeccas Website

Ich wünsche dir einen erleuchteten Tag, sei vollzeitfrei!

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